AG 2: Handlungsmacht ästhetischer Objekte

AG Mitglieder: Gregor Wedekind (Kunstgeschichte; Sprecher); Linda Hentschel (Kunsttheorie), Matthias Krings (Ethnologie), Annika Schlitte (Philosophie), Merkus Verne (Ethnologie), Benjamin Wihstutz (Theaterwissenschaft)

Die Arbeitsgruppe „Die Handlungsmacht ästhetischer Objekte“ (AG 4) untersucht Momente ästhetischer Erfahrung im Hinblick auf ihre welterschließenden Dimensionen und fragt nach ihren Bedeutungen für gesellschaftliche bzw. kulturelle Prozesse. Im Zentrum stehen dabei populärkulturelle ästhetische Formationen in ihren bildlichen, performativen, klanglichen und textlichen Erscheinungen. Ein zentrales theoretisches Ziel der Arbeitsgruppe ist, ästhetische Momente von den Objekten aus (und dem was sie transportieren) neu zu denken und dabei einseitig konstruktivistische Lesarten, die ästhetische Prozesse vor dem Hintergrund ihrer sozialen und historischen Einbettungen verstehen, systematisch zu ergänzen. Dabei orientieren wir uns sowohl an bereits etablierten ästhetischen Theorien (im Gefolge von Baumgartens Aesthetica, 1750) als auch an rezenten Debatten zu Materialität, Nichtrepräsentationalität und Posthumanismus.