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Arbeitsgruppe 4

Diskurs-Macht-Wissen. Konstruktionen von Ungleichheit

Koordinatorin: Silke Jansen
Mitglieder: Michael Bachmann (Theaterwissenschaft), Filippo Carlá (Alte Geschichte), Antje Dresen (Sportsoziologie), Silke Jansen (Romanische Sprachwissenschaft), Asta Vonderau (Kulturanthropologie/Volkskunde)

Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den kulturellen, ästhetischen, symbolischen, historischen und sozialen Dimensionen von Ungleichheit im Lichte der Verwobenheit von Macht und Wissen. Ungleichheit wird als Ausgangspunkt aber auch als Effekt kommunikativer Praktiken, sozialer Strukturen und deren Wahrnehmungen gedeutet, die eng mit gesellschaftlichen Phänomenen des Rechts, der Politik, der Wirtschaft, der Kultur, Kunst und Literatur, der Sprachverwendung und Herrschaft gekoppelt sind. Im Mittelpunkt des Interesses dieser Arbeitsgruppe stehen (diskursive) Konstruktionen von Ungleichheit der Gegenwart und der Vergangenheit, auch aus vergleichenden Perspektiven über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Fragen wie zum Beispiel: Wer ist wie an dem System der wissensbasierten Repräsentation und Produktion von Ungleichheit beteiligt? Welche Merkmale identifizieren bzw. objektivieren Ungleichheit und soziale Schichtung in den jeweiligen Gesellschaften? Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen ästhetischen, kulturellen und politischen Fremd- und Selbstdarstellungen und Macht-Wissen-Komplexen? Welche handlungspraktischen Folgen resultieren aus der raum-zeitlichen Kommunikation von institutionell eingebundenen kollektiven Akteuren?

© 2012 Research Center of Social and Cultural Studies Mainz