Über SoCuM

Sozial- und Kulturwissenschaften haben zentrale Forschungsobjekte gemeinsam, sie divergieren aber sowohl in ihren Terminologien wie in ihren theoretischen und methodischen Ansätzen. Primäres Ziel des Forschungsschwerpunkts Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SoCuM) ist daher, durch dauerhafte Kooperation von Sozial- und Kulturwissenschaftler/innen eine Vielzahl interdisziplinärer Forschungsthemen aufzudecken. Auf diese Weise erschließt SoCuM das große Innovationspotential, das sich aus einer Verbindung sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektiven ergibt.

Arbeitsgruppen

Die Grundlage der Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz besteht im Zusammenschluss themenspezifischer Arbeitsgruppen. SoCuM unterstützt die beteiligten Forscherinnen und Forscher dabei, innovative, disziplinübergreifende Forschungsprojekte zu entwerfen und zu verwirklichen. Auf dieser Grundlage können weiterführende drittmittelfinanzierte Verbundforschungsprojekte beantragt werden.

Zur Zeit arbeiten folgende fünf Arbeitsgruppen im Rahmen des Forschungsschwerpunkts:

AG 1: Un/Doing Differences. Die Herstellung und Aufhebung soziokultureller Differenzen (seit 2013 DFG FG 1939)
AG 2: Immersive Räume (Nachwuchs-AG)
AG 3: Posthuman. Perspektiven auf Natur/Kultur (Nachwuchs-AG)
AG 4: Handlungsmacht ästhetischer Objekte

Ehemalige AGs:
AG Die öffentliche Konstitution von Minderheiten
AG Indigenous Studies
AG Diskurs-Macht-Wissen. Konstruktionen von Ungleichheit
AG Performance & Media Studies

Darüber hinaus ist SoCuM federführend an einer die Forschungsschwerpunkte der JGU übergreifenden Verbundforschungsinitiative zum Thema „Materialität“ beteiligt.

Veranstaltungen

Die in den Arbeitsgruppen entwickelten Forschungsprojekte präsentieren sich in von SoCuM initiierten Veranstaltungen, z.B. in Workshops und Vorträgen (siehe Archiv 2012 und 2013).

Einmal pro Jahr lädt SoCuM eine(n) Wissenschaftler(in) von herausragendem Rang als Vortragende(n) für die Vortragsreihe Georg Forster Lectures ein, die sich an ein breiteres, auch außeruniversitäres Publikum wenden und damit die interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Gutenberg-Universität Mainz öffentlich sichtbar machen. Bisherige Gäste waren beispielsweise Karin Knorr Cetina, Bruno Latour und Frederic Jameson.

Jedes zweite Jahr veranstaltet SoCuM das Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften, eine internationale Konferenz zu einem interdisziplinären Forschungsgebiet, so 2011 zum Thema Materialitäten, 2013 zum Thema Praktiken und Ihre Körper (in Zusammenarbeit mit dem Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaft) und 2016 unter dem Motto Spiele spielen.

Gäste und Doktoranden

SoCuM initiiert und organisiert den Austausch mit renommierten Gastwissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland. Als SoCuM-Fellows unterstützen sie die Forschungsarbeit am Zentrum, geben Lehrveranstaltungen an der Universität und führen Workshops durch.

Bis einschließlich 2014 ist weiterhin eine Gruppe stipendierter Doktoranden verschiedener Fachrichtungen bei SoCuM aktiv. Sie setzen den interdisziplinären Ansatz des Forschungsschwerpunkts auf der Ebene der Nachwuchsförderung um, indem sie ein Forschungskolloquium abhalten, an regelmäßigen Workshops mit auswärtigen Referenten teilnehmen und eigene Veranstaltungen oder Publikationen realisieren.