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DGV-Tagung 2013 | 2. – 5. Oktober 2013

Verortungen. Ethnologie in Wissenschaft, Arbeitswelt und Öffentlichkeit

Die Ethnologie erlebt seit geraumer Zeit einen Boom, mit anhaltend hohen Studierendenzahlen, neu geschaffenen Lehrstühlen und wachsender Nachfrage nach interkultureller Kompetenz und ethnologischer Expertise in vielen Bereichen. Was bedeutet das für die Verortungen des Fachs in Wissenschaft, Arbeitswelt und Öffentlichkeit? Will (und kann) die Ethnologie in einer postkolonialen Welt zur Leitwissenschaft werden, oder will sie Störwissenschaft sein, die eurozentrische Gewissheiten anderer Disziplinen unterminiert?
Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die von SoCuM unterstützte Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde e.V. zum Thema “Verortungen. Ethnologie in Wissenschaft, Arbeitswelt und Öffentlichkeit”, die vom 2. bis 5. Oktober an der Johannes Gutenberg-Universität stattfinden wird.

Die Tagung wird von der DGV zusammen mit dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien organisiert und veranstaltet. Alle Plenarsitzungen und Workshops finden im Philosophicum statt. Das Tagungsbüro wird sich in Raum P 106 befinden; dort können auch Tagestickets erworben werden.

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IPP Summer School 2013 | 4. – 16. Juli 2013

Concepts of Holiness – The Religious in Performance

Die diesjährige Summer School reiht sich in eine seit 2001 bestehende Tradition sommerlichen Austausches auf internationaler und interdisziplinärer Ebene ein und bildet zugleich den Auftakt zu dem neu bewilligten dreijährigen DAAD-Intensivprogramm (IP) “Concepts of Holiness – Rethinking the Religious in Theatre, Cultural Performance, and Media”.

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Georg Forster Lecture | Freitag, 26. April 2013

Annemarie Mol (Amsterdam)
Where is my Body? Notes on Eating and Topology

18:30 Uhr
Atrium Maximum (Alte Mensa)

Die diesjährige Georg Forster Lecture findet im Rahmen des 2. Mainzer Symposiums der Sozial und Kulturwissenschaften statt.

In the course of the twentieth century, the notion ›das Volk‹ gradually lost its appeal. Natural and social realities got disentan-gled. The sciences came to take bodies as a basic layer and social phenomena as situated on top of it. In recent practice-oriented studies this changes, as in practice there are no layers, but bodily and social elements act together. Other topological configurations shift accordingly. For in practice ›my body‹ is not necessarily be-neath my skin; as I eat stuff from everywhere, it stretches out. But while ›my body‹ is wide-spread, knowledge about it is situ-ated. The fact that ›my body‹ needs 2000 kcal a day, may be relevant in a setting of scarcity, but in contexts of abundance it is counterproductive. In single set-tings, at the same time, different kinds of facts may come to clash. Economics may take feeding grain to chicken to be efficient, but for nutrition science it is not at all. The topological complexity of bodily spaces thus laid out, gives reason to conclude that while in practice scientific knowledge is highly pertinent, it does not offer conclusive grounds.

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2. Mainzer Symposium der Sozial- & Kulturwissenschaften | 25. – 27. April 2013

MZSYMPBannerD
Praktiken und ihre Körper. Was für ein Artefakt ist der Leib?

Der Körper ist in den letzten Jahr(zehnt)en zum Forschungsterritorium der Sozial- und Kulturwissenschaften avanciert. Zentrale Beiträge dazu lieferten bislang anthropologische und phänomenologische sowie ethnologische und historisch-semantische Ansätze. Das 2. Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften „Praktiken und ihre Körper. Was für ein Artefakt ist der Leib?“ betrachtet den Körper unter einer hochaktuellen kulturwissenschaftlichen Perspektive: als Teil materieller Kultur.
Beiträge unterschiedlicher Disziplinen (darunter Soziologie und Geschichtswissenschaft, Ethnologie und Medialitätsforschung) werden zusammengeführt, um der Beantwortung grundlegender Fragen einer kulturwissenschaftlichen Perspektive auf den Körper näher zu kommen: Was für ein Artefakt ist der Leib? Wie viele Körper hat ein Mensch? Welches kommunikationstechnische Potenzial haben Körper? Welche Variationen verlangen Grenzkörper: versehrte, tierische, tote, embryonisch unentwickelte und technisierte (Cyborgs)?

Im Rahmen des Mainzer Symposiums findet  in diesem Jahr die Georg Forster Lecture statt.

| Website des Symposiums |
| Tagungsprogramm |

| Tagungsbericht, The European Archaeologist |
| Tagungsbericht, H-Soz-u-Kult |